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Dosiertechnik für flexible Lebensmittel-Versuchsanlagen

Aqua 29.01.2026

Die Herausforderung

Ein Lebensmittelhersteller baut eine Versuchsfabrik zur Entwicklung neuer, alternativer Lebensmittel. Dafür mussten sowohl die hygienische Reinigung der Anlagen (CIP) als auch die pH-Einstellung der Produkte zuverlässig, reproduzierbar und unterbrechungsfrei funktionieren. Gleichzeitig sollten unterschiedliche Chemikalien flexibel einsetzbar sein, da sich Prozesse und Rezepturen in der Entwicklungsphase häufig ändern. Eine manuelle oder instabile Dosierung hätte Versuche verfälscht, Stillstände verursacht und die Betriebssicherheit gefährdet. Zusätzlich musste der Chemikalienwechsel ohne Prozessunterbrechung möglich sein.

Die sera Lösung

sera lieferte mehrere, aufeinander abgestimmte Dosierstationen aus Edelstahl für drei Aufgaben: CIP-Reinigung, kontinuierliche pH-Regelung und flexible pH-Anpassung aus 200-Liter-Behältern. Für die CIP-Reinigung wurden Dosierstationen für Natronlauge, Salpetersäure und Desinfektionsmittel inklusive sicherer Verrohrung, Ventiltechnik und IBC-Entnahmestationen realisiert. Für die Produktprozesse wurden zusätzliche Dosierstationen zur kontinuierlichen Zugabe von Laugen und Säuren installiert, alle medienberührten Komponenten FDA- und EG-konform. Für Versuche mit wechselnden Chemikalien ergänzen weitere Stationen aus 200-Liter-Behältern das System. Das Gesamtkonzept stellt sicher, dass Dosierung, Medienversorgung und Behälterwechsel ohne Prozessstörungen möglich sind.

Der Kundennutzen

  • Sichere, reproduzierbare CIP-Reinigung der Produktionsanlagen
  • Stabile und kontinuierliche pH-Einstellung während der Produktentwicklung
  • Unterbrechungsfreier Betrieb auch beim Wechsel von IBCs oder Chemikalien
  • Hohe Flexibilität für zukünftige Versuche und neue Rezepturen

Fazit

Das Projekt zeigt, wie sich Entwicklungs- und Versuchsanlagen mit modularer Dosiertechnik so auslegen lassen, dass Hygiene, Prozessstabilität und Flexibilität gleichzeitig gewährleistet sind.