Kontaminationsfreie CO₂-Verdichtung im Dauerbetrieb für Linde Group
Die Herausforderung
Linde benötigte für die Reinigung empfindlicher Elektronikbauteile CO₂ in höchster Reinheit – im durchgehenden 24/7-Betrieb. Das Gas muss von 6–8 bar auf 60 bar verdichtet und zwischengespeichert werden, ohne dabei auch nur geringste Verunreinigungen aufzunehmen. Gleichzeitig durfte der Prozess nicht von einzelnen Aggregaten abhängig sein, da Stillstände die Versorgung sofort gefährden würden. Klassische Verdichtungskonzepte mit Schmierstoffen oder Leckagerisiken kamen dafür nicht infrage. Gesucht war eine kontaminationsfreie und hochverfügbare Lösung.
Die sera Lösung
sera realisierte eine CO₂-Verdichtungsanlage mit drei Metallmembrankompressoren aus der PU-Serie. Zwei Aggregate laufen im Dauerbetrieb, ein drittes steht als Redundanz zur Verfügung, sodass Wartungsarbeiten ohne Prozessunterbrechung möglich sind. Die Anlage verdichtet das CO₂ von 6–8 bar auf 60 bar und führt es einem Speicher zu. Die eingesetzten Metallmembrankompressoren arbeiten schmiermittelfrei, abriebfrei und hermetisch dicht, sodass eine Kontamination des Gases ausgeschlossen ist. Zudem kommt das System ohne Spül- oder Sperrgase aus, was die Komplexität und potenzielle Fehlerquellen reduziert.
Der Kundennutzen
- Kontaminationsfreie Verdichtung von CO₂ für sensible Reinigungsprozesse
- 24/7-Betrieb mit hoher Anlagenverfügbarkeit durch Redundanzkonzept
- Stabile Versorgung trotz Wartungsarbeiten an einzelnen Aggregaten
- Robustes, korrosionsbeständiges und wartungsarmes Systemdesign
Fazit
Das Projekt zeigt, wie sich hochreines CO₂ nur mit konsequent hermetisch dichter und redundanter Verdichtertechnik prozesssicher im Dauerbetrieb bereitstellen lässt.