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Schonende Hefedosierung in der Brauerei

Aqua 01.09.2025

Die Herausforderung

In modernen Brauereien wird Hefe als flüssige Suspension dosiert – und reagiert extrem empfindlich auf mechanische Belastung. Konventionelle Förder- und Dosiersysteme erzeugen Scherkräfte, die die Viabilität und Vitalität der Hefe messbar reduzieren. Die Folge sind erhöhter Totzellenanteil, instabile Gärung, Qualitätsabweichungen und sensorische Fehler im fertigen Bier. Selbst bei optimaler Würze kann damit der gesamte Sud wirtschaftlich und qualitativ kippen.

Die sera Lösung

Für die produktschonende Dosierung der Hefesuspension setzt sera auf Schlauchpumpen mit langsamem, gleichmäßigem Förderprinzip. Durch den niedrigen Drehzahlbereich werden Scherkräfte auf ein Minimum reduziert. Das ventilfreie Design vermeidet zusätzliche mechanische Belastungen durch Querschnittsverengungen. Alle medienberührten Komponenten bestehen aus lebensmitteltauglichen Materialien gemäß EG 1935/2004 und FDA. Die Pumpen lassen sich einfach in bestehende Prozesse integrieren (z. B. über Tri-Clamp oder Milchrohrverschraubungen), sind leicht zu reinigen und für CIP-Temperaturen bis 80 °C geeignet. Schlauchwechsel sind schnell durchführbar und minimieren Stillstandszeiten.

Der Kundennutzen

  • Schonende Förderung der Hefe bei gleichbleibend hoher Viabilität
  • Stabilere Gärprozesse und reproduzierbare Bierqualität
  • Reduziertes Risiko für Fehlaromen und Gärprobleme
  • Wartungsfreundlicher Betrieb mit kurzen Stillstandszeiten

Fazit

Das Beispiel zeigt: Nicht die Würze entscheidet über die Gärqualität, sondern der Umgang mit der Hefe – und genau hier wird Dosiertechnik zum qualitätskritischen Prozessschritt.