sera Kompressoren im ersten energieautarken Gewerbegebäude Deutschlands
Die Herausforderung
Der neue Firmensitz des Heizungs- und Sanitärbetriebs Küpper in Meckenheim sollte seinen Energiebedarf weitgehend selbst decken. Ziel war es, Strom aus Photovoltaik nicht nur direkt zu nutzen, sondern auch saisonal speicherbar zu machen, um Versorgungssicherheit und stabile Energiekosten zu gewährleisten. Klassische Batteriespeicher reichen für diese Zeiträume nicht aus. Dafür musste überschüssiger Strom in Wasserstoff umgewandelt, sicher gespeichert und bei Bedarf wieder in Strom und Wärme zurückgeführt werden. Eine Schlüsselanforderung war dabei eine zuverlässige und wartungsarme Verdichtung des Wasserstoffs.
Die sera Lösung
In dem Gebäude wurden fünf picea-Energiesysteme von HPS installiert, die jeweils mit einem sera Kompressor ausgestattet sind. Überschüssiger PV-Strom wird per Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt. Der trockenlaufende, hermetische Kolbenkompressor Agility von sera verdichtet den Wasserstoff ausgehend von ca. 20–30 bar auf bis zu 300 bar und speist ihn in Flaschenbündel ein. Dort kann der Wasserstoff zeitlich unbegrenzt gespeichert und im Winter über eine Brennstoffzelle wieder in Strom und Wärme umgewandelt werden. Die öl- und fettfreie, hermetisch getrennte Bauweise stellt sicher, dass der Prozess wartungsarm und betriebssicher funktioniert.
Der Kundennutzen
- Energieautarker Betrieb des Gewerbegebäudes mit saisonalem Energiespeicher
- Gesamte Speicherkapazität: ca. 7.500 kWh in Form von Wasserstoff
- Reduzierter externer Strombezug auf Ausnahmefälle
- Wartungsarme und leise Verdichtung als integraler Bestandteil des Systems
Fazit
Das Projekt in Meckenheim zeigt, wie sich erneuerbarer Strom mit Wasserstoff saisonal speichern und in Gewerbegebäuden wirtschaftlich nutzbar machen lässt – mit zuverlässiger Verdichtung als zentralem Baustein.