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Hygienische Hopfenöldosierung im bestehenden Brauereiprozess

Hygienische Dosiereinheiten für Hopfenöl in einer britischen Brauerei
Mehrere geschlossene Dosiereinheiten zur Hopfenöldosierung in einer Brauerei
Flüssigkeiten 04.09.2026

Die Herausforderung

Eine britische Brauerei wollte die Zugabe von Hopfenöl nach der Filtration neu aufstellen. Das bestehende Dosiersystem war über die Jahre gewachsen und bestand aus mehreren separaten Komponenten, Tanks, Pumpen und Steuereinheiten. Für die neue Lösung sollte der Dosierprozess kompakter und klarer strukturiert werden. Gleichzeitig musste das System in die vorhandene Produktionsumgebung integriert werden, ohne die bestehende Prozessstruktur grundlegend zu verändern.

Besondere Anforderungen ergaben sich aus der Anwendung selbst: Das hochkonzentrierte Hopfenöl wird erst spät im Herstellungsprozess direkt in den Bierstrom dosiert. Bereits geringe Abweichungen bei der Zugabe können das sensorische Profil des fertigen Biers beeinflussen. Entsprechend wichtig sind eine definierte Dosierung sowie eine Ausführung, die auf die hygienischen Anforderungen der Getränkeproduktion abgestimmt ist. Gefragt war daher nicht nur der Austausch einzelner Pumpen, sondern eine integrierte Systemlösung für Dosierung, Einbindung und Bedienung.

Die sera Lösung

sera entwickelte kompakte Dosiersysteme, die auf die vorhandenen Platzverhältnisse sowie die mechanischen, elektrischen und steuerungstechnischen Schnittstellen der Brauerei abgestimmt wurden. Die Dosierkomponenten sind in geschlossenen Schränken untergebracht. Transparente Fronten ermöglichen den Blick auf die installierte Technik, ohne dass die Schränke während des normalen Betriebs geöffnet werden müssen. Gleichzeitig sind die Komponenten gegenüber der umgebenden Produktionsumgebung abgeschirmt.

Alle für die Hopfenöldosierung relevanten Komponenten sind innerhalb der Einheiten strukturiert angeordnet. Die Systeme wurden in die bestehende Rohrleitungs- und Steuerungsumgebung integriert und auf die Anforderungen der Anwendung ausgelegt. Bei den produktberührten Komponenten wurden Materialien und Verbindungen eingesetzt, die für die Anforderungen der Getränkeproduktion vorgesehen sind. Das Hopfenöl wird nach der Filtration direkt in den Bierstrom dosiert. Die Dosierlösung ist dabei auf eine definierte und wiederholbare Zugabe innerhalb des bestehenden Prozesses ausgelegt.

Neben der eigentlichen Dosierung spielten auch die praktischen Anforderungen im Produktionsalltag eine wichtige Rolle. Die kompakte Bauweise berücksichtigt den verfügbaren Installationsraum, während die Anordnung der Komponenten den Zugang für Inspektion und Wartung ermöglicht. Die neue Installation fasst damit zuvor getrennt angeordnete Komponenten in klar definierten Dosiereinheiten zusammen und integriert die Hopfenöldosierung in die bestehende Produktionsstruktur.

Der Kundennutzen

  • Dosierung von Hopfenöl nach der Filtration
  • Integration in die bestehende Prozess- und Steuerungsumgebung
  • Geschlossene Dosiereinheiten
  • Transparente Fronten zur visuellen Kontrolle
  • Auf die Getränkeproduktion abgestimmte produktberührte Komponenten
  • Kompakte Anordnung der Systemkomponenten
  • Zugänglichkeit für Inspektion und Wartung

Fazit

Mit der neuen Dosierlösung wurde die Hopfenölzugabe in den bestehenden Brauereiprozess integriert, ohne die gesamte Produktionsstruktur neu aufzubauen. Die zuvor auf mehrere Komponenten verteilte Installation wurde in kompakte Dosiereinheiten überführt. Damit entstand eine klar strukturierte Lösung für die definierte Zugabe des Hopfenöls nach der Filtration und die Einbindung in die vorhandene Prozessumgebung. Das Projekt zeigt, wie sich bestehende Dosierprozesse gezielt weiterentwickeln lassen, wenn Medium, Anwendung, Platzverhältnisse und vorhandene Schnittstellen gemeinsam betrachtet werden.