So stabilisiert moderne Dosiertechnik die Wasseraufbereitung in der Chemie
1. Die Herausforderung
Ein Chemiewerk in Polen bezieht sein Prozesswasser direkt aus einem Fluss – mit stark schwankender Rohwasserqualität. Ohne stabile Aufbereitung drohen Ablagerungen, Korrosion, Prozessstörungen und erhöhter Chemikalienverbrauch in der Produktion und in der Kesselanlage. Gleichzeitig standen Nachhaltigkeitsziele und Kostendruck im Raum: Der Wasser- und Chemikalieneinsatz sollte so effizient wie möglich gesteuert werden. Gesucht war eine Lösung, die Prozesssicherheit, konstante Wasserqualität und optimierten Ressourceneinsatz miteinander verbindet.
2. Die sera Lösung
sera realisierte ein integriertes Dosier- und Polymeransetzsystem für die gesamte Wasseraufbereitung. Für die Vorbehandlung werden Eisen-III-Chlorid zur Fällung von Schwebstoffen und Schwefelsäure zur pH-Wert-Neutralisation präzise dosiert. Zusätzlich kommen zwei Polymeransetzstationen zum Einsatz, die die Flockung und Sedimentation gezielt unterstützen. Alle Dosiersysteme sind in eine zentrale Steuerung integriert und ermöglichen eine bedarfsgerechte, automatische Anpassung der Chemikalienzugabe in Echtzeit. Nach der Enthärtung wird das aufbereitete Wasser in zwei Nutzungsströme aufgeteilt: Prozesswasser und Kesselspeisewasser.
3. Der Kundennutzen
- Stabile und reproduzierbare Wasserqualität trotz schwankendem Rohwasser
- Reduzierter Chemikalienverbrauch durch bedarfsgerechte Dosierung
- Schutz der Anlagen vor Ablagerungen und Korrosion
- Höhere Betriebssicherheit und geringere Betriebskosten
4. Kurzfazit
Das Projekt zeigt: Moderne Wasseraufbereitung ist kein Nebenprozess, sondern ein zentraler Hebel für Effizienz, Anlagenverfügbarkeit und Nachhaltigkeit in der chemischen Produktion.