STADTWERKE FLENSBURG – Schlammeindickungsanlage mit PolyLines von sera
1. Die Herausforderung
Beim Neubau der maschinellen Schlammeindickung im Klärwerk Flensburg sollte der Prozess wirtschaftlicher und stabiler betrieben werden. Der bestehende Betrieb verursachte hohen Flockungsmittelverbrauch und begrenzte den erreichbaren Trockensubstanzgehalt. Gleichzeitig mussten Betriebssicherheit, Durchsatz und Bedienbarkeit verbessert werden. Ziel war eine Lösung, die den Polymeransatz reproduzierbar, prozesssicher und effizient in die neue Anlage integriert.
2. Die sera Lösung
sera lieferte eine kundenspezifische 2-Kammer-Pendel-Polymeransetzstation aus Edelstahl mit je 2 m³ Nutzvolumen. Während in einer Kammer Polymerlösung angesetzt und zur optimalen Reife gebracht wird, steht die zweite Kammer zur Entnahme bereit – so ist eine unterbrechungsfreie Versorgung sichergestellt. Zwei Exzenterschneckenpumpen mit Trockenlaufschutz und Überdrucksicherung fördern die Polymerlösung in den Bandeindicker. Die Anlage wurde mit einer kundenspezifischen Steuerung (9"-Panel) ausgestattet und in das zentrale Prozessleitsystem der Kläranlage eingebunden. Große Behälterdeckel erleichtern Wartung und Bedienung im laufenden Betrieb.
3. Der Kundennutzen
- Signifikant geringerer Flockungsmittelverbrauch
- Erhöhter Endtrockengehalt des Dickschlamms auf 6–8 %
- Höhere Betriebssicherheit und gesteigerter Durchsatz der Anlage
- Reduzierte Energie- und Betriebsmittelkosten der Schlammlinie
4. Kurzfazit
Das Projekt zeigt: Ein stabiler, präziser Polymeransatz ist ein direkter Hebel für Wirtschaftlichkeit und Prozessleistung in der Schlammeindickung.